Haus des Onkels

2026|Hittisau|Österreich
Bauaufgabe: Sanierung
Bauherr: Georg + Paulina Bechter

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Das Haus des Onkels wurde in den 1970er Jahren von Onkel Josef gebaut und über viele Jahre selbst bewohnt. Bis heute spürt man, mit wie viel Sorgfalt und Überzeugung es damals entstanden ist – in den Proportionen, im Treppenhaus und in vielen kleinen Details, die geblieben sind.

Paulina und Georg haben übernommen, was das Haus ausmacht, und es behutsam weitergedacht. Vieles durfte bleiben, anderes wurde geöffnet und neu interpretiert. Dabei geht es nicht nur um den Erhalt des Bestehenden, sondern auch um die Frage, welche Möglichkeiten ein Haus heute bieten kann.

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Zwischen Raum und Landschaft.

Der Umgang mit dem Außenraum war damals ein anderer als heute. Während das Haus ursprünglich stärker in sich gekehrt war, tritt es heute bewusst in Dialog mit seiner Umgebung. Es versteht sich als Haus zwischen Raum und Landschaft – mit fließenden Übergängen, neuen Blickbeziehungen und einer engen Verbindung zwischen Innen- und Außenraum. Jede der drei neu entstandenen Wohnungen stellt sich bewusst in Beziehung zu seiner Umgebung – über gezielte Ausblicke, einen Platz an der Sonne auf dem Balkon oder einem eingeschnittenen Tiefhof, der den Garten bis ins ehemalige Untergeschoss zieht.








Mit rund 220 m² Wohnfläche und zusätzlich 80 m² Keller war das Haus in seiner ursprünglichen Größe nur eingeschränkt nutzbar. Durch neue Unterteilungen und die Ausbildung eigenständiger Wohneinheiten wurde die vorhandene Fläche besser erschlossen und flexibel nutzbar gemacht. Entstanden sind daraus drei Apartments, gedacht aus einer klaren architektonischen Haltung. Reduziert auf das Wesentliche, geprägt von Material, Licht und der Verbindung zur Landschaft. Gleichzeitig lassen sich die Einheiten bei Bedarf wieder miteinander kombinieren – das Haus kann sich unterschiedlichen Lebenssituationen anpassen – als Zuhause auf Zeit oder auch für länger.

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Als Architekt hat Georg Bechter die Räume mit seinem Büro geplant; zugleich prägt seine Arbeit mit Licht die Atmosphäre des Hauses. Feine Linien ziehen sich über die Decke. Von Lichtpunkt zu Lichtpunt beschreiben die sichtbar geführten Beleuchtungskabel und feinen Lichtpunkte einen Dialog zwischen Raum und Technik – offen, lesbar und ohne große Eingriffe in den Bestand.










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Kunst-Atelier

Ein Raum, der sich um eine zentrale Schiebetüre organisiert. Das Kunstwerk von Ina Fasching bildet dabei den Mittelpunkt und verbirgt Schlafnische, Küche und Bad. Die Wohnung ist klar gedacht und auf das Wesentliche reduziert. Mit Balkon und Blick ins Abendlicht verbindet sich der Raum mit dem Außen.

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Projekt 2

Dorfblick-Apartment

Großzügige Räume mit Kalkputz und Massivholzdielen, geprägt von Ausblicken in alle Richtungen. Das Dorf, die Landschaft und das Licht sind immer präsent. Ein Teil der Geschichte ist geblieben und zeigt sich in kleinen Details. Sonne und Blick wechseln je nach Tageszeit: am Fenster, im Garten oder auf dem Balkon bei Sonnenuntergang mit Blick ins Grüne.



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Gartenwohnung

Ein Ort, der sich zum Garten und zu den Bergen öffnet. Als Holzschatulle gedacht, mit Küche und Esstisch im Zentrum und einem Wohnbereich, der zum Ankommen einlädt. Das Kaminfeuer ergänzt den Raum und schafft eine gemütliche Atmosphäre.




Website Haus des Onkels