Inspiration
Modell
Strohballen
Strohballen 2

Jedes Projekt ist für uns eine neue Herausforderung.
Wir interessieren uns für die unterschiedlichen Gegebenheiten, die speziellen Bedürfnisse, die Besonderheiten der Bauaufgabe. Jedes Projekt wird von Grund auf neu entwickelt.
Wir kennen keinen Standard und machen uns immer wieder neu auf die Suche nach der besten Lösung: Wir wollen Räume entwickeln, die dem Zweck entsprechen, Ressourcen schonen, und die Menschen mit Herz und Seele erfreuen, begeistern und überraschen.

Unsere Leistungen
- Markenentwicklung für Unternehmen
- Shopkonzepte
- Einfamilienhäuser
- Sanierungen

Bauherrenbericht:

Vom „HÜSLE“ zum HAUS SIMMA: Junges Paar, altes Haus; warmherzige Familienpläne, kalte Räume; Energieverschwendung statt Energie-Tanken zu Hause

Das war die Ausgangsposition für unser Projekt: Rein rechnerisch hätten viele das aus den 60erJahren stammende, weitestgehend ungedämmte und energetisch veraltete Haus im Bregenzerwald gar nicht gekauft. Doch das kleine „Hüsle“, auch von unseren Vorstellungen vom Traumhaus weit entfernt, hatte für uns doch Potential: Großzügig der Baugrund, optimal die Lage, mitten im Grünen und in einer quasi unbefahrenen Sackgasse aber doch nahe dem Zentrum der größten Gemeinde im Bregenzerwald…Ein idealer Standort für ein kleines Einfamilienhaus. Nach dem Kauf wohnten wir zu zweit ca. 5 Jahre im unveränderten Haus, immer im Hinterkopf eine radikale Veränderung.

Abreißen und neu bauen oder sanieren? – Das war dann die Frage, die aber sehr bald entschieden war: Gemeinsam mit dem Architekten Georg Bechter, der für uns schon ein bemerkenswertes Carport geplant hatte, entschieden wir uns bewusst für eine Sanierung: Wir hofften auf einen Plan, der es schaffte, den Komfort und die Energiebilanz wesentlich zu verbessern, jedoch die Geschichte des „Hüsles“ weiter leben zu lassen. Schon nach dem ersten Entwurf, den uns Georg Bechter präsentierte, war für uns klar, dass wir uns mit der Sanierung für die richtige Variante entschieden hatten. Unsere Bedürfnisse und Wünsche wurden in beeindruckenden gestalterischen Ideen verpackt, die uns schnell begeisterten und uns schon früh erkennen ließen: Da entsteht etwas Besonderes!

Was sich damals schon zeigte, sollte zum Erfolgsrezept unseres Projektes werden: Der Architekt, der unsere persönlichen Ansprüche erkannte und uns gleichzeitig in vielen Dingen den Horizont erweiterte oder unsere Offenheit für Neues das ein oder andere Mal auf die Probe stellte. Von unserer Seite aus waren ziemlich konkrete Vorstellungen über die Alltagstauglichkeit mit kleinen Kindern vorhanden, aber auch relativ strikte Budgetvorgaben und die Bereitschaft, uns immer wieder aktiv einzubringen und wo es ging, selbst Hand anzulegen. Dies war allerdings auch nur darum möglich, weil den Plänen nicht nur das Know-how eines Architekten zu Grunde lagen, sondern auch die Erfahrungen eines gelernten Handwerkers. Ökologisches und gesundes Bauen war beiden Seiten ein großes Anliegen und so wurde es ohne viel darüber zu sprechen fast automatisch zu einem der wichtigsten Prinzipien unserer Sanierung. Dass dazu v.a. auch die Verwendung von heimischen Rohstoffen und der Vergabe des Handwerks an Firmen aus der Region gehört, verstand sich von selbst. Den gesamten Holzbedarf konnten wir beispielsweise in Eigenleistung aus heimischen Wäldern entnehmen und nur von nahe gelegenen Betrieben weiterverarbeiten lassen.

Das einstige ungemütliche kleine Hüsle hat sich gemausert: Individualistisch ist es und modern, ökologisch und gesund, pragmatisch, aber gemütlich, klar und durchdacht – Für unsere Familie das perfekte Nest aus Holz, Lehm, Stroh und Co.

Jos & Doris Simma